In vielen Städten ist es ein vertrautes Bild: Tauben, die auf dem Boden nach Futter suchen, und Menschen, die ihnen Brotkrumen zuwerfen. Auch wenn dieses Verhalten gut gemeint ist, kann es aus verschiedenen Gründen problematisch sein und zu unerwünschten Folgen führen – für die Tiere, für die Nachbarschaft und für unsere Wohnanlagen. Es handelt sich um ein klassisches Beispiel für falsch verstandene Tierliebe.

Das Füttern von Tauben mag auf den ersten Blick als ein Akt der Fürsorge erscheinen. Es ist jedoch nicht nur aus hygienischen Gründen problematisch, sondern auch für die Tiere selbst schädlich.

  • Tauben haben sich in der Regel gut an städtische Lebensräume angepasst und sind in der Lage, sich selbst zu ernähren. Sie benötigen keine menschliche Unterstützung, um zu überleben.
  • Durch regelmäßiges Füttern siedeln sie sich dauerhaft im Wohngebiet an, können Krankheitserreger übertragen und verschmutzen zudem die Balkone und Fassaden. Das liegt nicht im Interesse der Genossenschaft.
  • Hinzu kommt, dass Futterreste Ratten, Mäuse und andere unerwünschte Tiere anziehen. Diese können nicht nur gesundheitliche Risiken bergen, sondern auch Schäden an Gebäuden verursachen, etwa an Kabeln und Isolierungen – ein teurer Nebeneffekt, der sich oft nur mit Unterstützung des Schädlingsbekämpfers unterbinden lässt.

Wir bitten deshalb alle Bewohnerinnen und Bewohner, in den Wohnanlagen keine Tauben zu füttern. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu einem sauberen und sicheren Wohnumfeld.

Vielen Dank!